Christine

Endometriose, Schwindelanfälle, Fibromyalgie und Restless-Legs-Syndrom

Als Teenager hatte ich starke Schmerzen, aber mir wurde immer gesagt:
„Es ist normal, Magenschmerzen zu haben, wenn man die Periode hat.“
Die Endometriose wurde erst Jahre später festgestellt.
Seitdem hatte ich vier Operationen und habe dutzende Behandlungen erhalten.
Nach langen Jahren des Leidens ist mein Körper ausgelaugt.
Das hat die Tür für andere Krankheiten geöffnet, die auch nicht sichtbar sind.

Wenn ich mir zu viel zumute, habe ich abends starke Schmerzen und bin fertig.
Ich bin dann wie ein Zombie, ich kann nicht mehr sprechen oder gar essen.
Jeden Tag frage ich mich, ob ich einen „normalen“ Tag haben werde.
Es ist ein dauerhafter Stress…
Nichts ist an meine Situation angepasst.
Es liegt immer an mir, mich zu organisieren und mich anzupassen.

Da ich nicht ernst genommen werde, verliere ich die Lust zu erklären.
Ich zwinge mich, beiße die Zähne zusammen und
nehme Medikamente, um den Schmerz zu beruhigen.
Mir wird oft gesagt: „Es sieht nicht so aus, als wärst du krank.
Du siehst gut aus. Es wird vorübergehen.“
Ich weiß, dass es nicht vorbeigehen wird und
dass ich mit diesen Krankheiten bis zum Ende leben muss.
Ich würde nur zu gerne hören, dass das auch mal berücksichtigt wird.