Ausstellung „Unsichtbare Krankheiten“
Wann:
Vom Dienstag, den 13. bis zum 28. Oktober 2026
Wo:
Im Foyer des St. Nikolaus-Hospitals Eupen
Hufengasse 4/8, 4700 Eupen
täglich von 8 – 19:00 Uhr
Permanenz von Alteo:
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- Mittwoch, 14.10. 15-18h
- Freitag, 16.10. 15-18h
- Dienstag, 20.10. 15-18h
- Donnerstag, 22.10. 15-18h
- Montag, 26.10. 15-18h
Mangels einer offiziellen Definition versteht Alteo unter unsichtbaren Beeinträchtigungen und unsichtbaren Erkrankungen Einschränkungen, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Diese Einschränkungen können mit einer oder mehreren Arten von Schwierigkeiten zusammenhängen: körperlichen, sensorischen, geistigen, kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen sowie gesundheitlichen Störungen mit einschränkenden Folgen. Unsichtbare Behinderungen und Erkrankungen können die Art und Weise beeinflussen, wie Menschen handeln, sich verhalten oder mit anderen in Beziehung treten.
Dank der Beteiligung von 3.150 Personen (mit einer Beeinträchtigung oder einer unsichtbaren Erkrankung) an unserer Voruntersuchung ist Alteo in der Lage, klare Feststellungen zu treffen und fundierte Forderungen zu formulieren. Dieser Sachstandsbericht wurde im Oktober 2025 den Abgeordneten der Föderation Wallonie-Brüssel direkt im Parlament vorgestellt und dort vertreten.
Unser Ziel ist einfach und zugleich außerordentlich anspruchsvoll:
Wir wollen die Sichtweise ändern, um Leben zu verändern.
Hinter einem Gesicht, das gesund und unbeschwert wirkt, leben tausende Menschen täglich mit Schmerzen, Erschöpfung, der Unvorhersehbarkeit von Symptomen sowie mit sensorischen oder psychischen Beeinträchtigungen. Weil diese Einschränkungen nicht sichtbar sind, werden sie häufig verharmlost oder missverstanden. Unsere Umfrage zeigt dies deutlich: dies bleibt nicht ohne Folgen. Isolation, erschwerter Zugang zu Arbeit oder Bildung, psychische Belastungen und ein erhöhtes Risiko von Armut sind häufige Konsequenzen.
Schmerzen werden immer wieder als ein wesentliches Hindernis genannt. Die Energie fehlt, berufliche Tätigkeiten und Freizeitaktivitäten sind eingeschränkt. Viele Betroffene berichten, dass sie „trotz allem durchhalten“, wünschen sich jedoch mehr Anerkennung, Verständnis und konkrete Anpassungen ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen.
Über die eigene Situation zu sprechen, verbessert die Lebensqualität oft, insbesondere dann, wenn dies eine selbstbestimmte Entscheidung ist. Dennoch hält die Angst vor Verurteilung, Stigmatisierung oder negativen Folgen im schulischen oder beruflichen Umfeld viele Menschen davon ab, offen über ihre Beeinträchtigungen zu sprechen. Wenig überraschend sind 88 % der Befragten der Meinung, dass die Gesellschaft diese Realitäten weitgehend ignoriert, und 83 % glauben, dass eine stärkere öffentliche Auseinandersetzung mit diesem Thema das allgemeine Wohlbefinden verbessern würde.