Véronique
Fibromyalgie, Angst-Depressions-Störung
Das Schwierigste ist das völlige Unverständnis der Gesellschaft.
Ich fühle mich ständig verurteilt, kritisiert, nicht respektiert.
Man sagt mir, ich würde das System ausnutzen, ich sei ja gar nicht krank, ich spiele allen was vor …
Im Bus zum Beispiel geben sie mir keinen Sitzplatz, wenn ich darum bitte.
Sie sehen mich schief an: „Für wen hältst du dich?“
Wenn man aber eine Beeinträchtigung hat, fühlt man sich schon klein durch den Schmerz und die Müdigkeit.
Durch solche Haltungen fühlt man sich dann noch wertloser.
Man fühlt sich niedriger als am Boden zerstört.
Ich bin ein Mensch, mit meinem Leiden und meinem Glück, wie alle anderen.
Warum so viel Unterschied machen?
Nur weil eine Person langsamer ist oder Schmerzen hat?
Besonders in diesen Momenten braucht sie Hilfe und Offenheit.